Karl Kohl schrieb in seiner Chronik vom Jahre 1970 Folgendes über Landek Als der Elbognerkreis noch nicht zu Böhmen gehörte und die Tepl und die Ritza die Grenze bildeten war tatsächlich Landek im Eck des Landes Böhmen. Landeck mit Bahnstation, hat mit dir Röller Mühle ein Grundausmaß von 1341 Hektar, 129 Häuser 729 Einwohner von diesen sind 714 Deutsche gewesen und 15 Tschechien, so der stand aus dem Jahre 1931. Es hat eine Pfarre, ein Postamt eine zweiklassige deutsche und eine einklassige staatliche Volksschule, diese wurde 1927 in Pirten eröffnet. Das früher im Orte stehende Kaiser Joseph Denkmal wurde abgetragen.

Auf der rauen Westseite des östlichen Erzgebirgskannte der eine Höhe von 800 Meter hat, bin ich zur Welt gekommen und aufgewachsen. Es gab dort kein Obst und auch keine Maikäfer. Die Ebereschen mochten diese Tiere wahrscheinlich nicht schmecken.

Die Provinz Deutschböhmen wurde am 29. Oktober 1918 von deutschen Abgeordneten des österreichischen Reichsrates aus der Region bei einer Sitzung im Niederösterreichischen Landhaus als eigenberechtigte Provinz des Staates Deutschösterreich begründet und war eines mehrerer böhmischer Gebiete innerhalb des Staates.

Einladung zum Sudetendeutscher Tag in Hof Liebe Trossauer  Die Landsmannschaft lädt zum Sudetendeutschen Tag nach Hof ein! Vom 3. bis 6. Juni 2022 laden wir Sie herzlich zum Sudetendeutschen Tag nach Hof ein.

Auszug aus der Chronik von Karl Kohl: Leimgruben - Hlinky - hlinka - Lehm, oder auch Schützenhäusel mit dem Begerhaus auf dem nahen Huritzberge und dem Forsthause Frauenhöfl, hat ein Grundausmaß von 378 ha, zählte 1936 88 Häuser mit 489 Einwohnern, meist Häuslern, sämtliche deutsch und katholisch, Pfarre Donawitz, Post Petschau.

Ein neues Sonntagskonzert mit Egerländer Blasmusik zur Krichweih. Auch in Trossau wurde das Kirchweihfest gefeiert. Es gab den Kirchweihbraten und den Kirchweihtanz. Für die Dörfer war Kirchweih ein großes Fest. Das landwirtschaftliche Jahr ging so langsam zu Ende. Die Ernte war zum größten Teil eingefahren und man konnte erkennen ob es ein gutes oder schlechtes Jahr gewesen war. Am Erntedankfest danke man Gott dafür dass es so gelaufen ist wie es war und danach feierte man zum Dank an die Kirche das gemeinsame Kirchweihfest.

Im Rahmen der Serie Erinnerung an die Trossauer werden immer wieder die Bewohner der einzelnen Trossauer Häuser vorgestellt. Im Haus 47 beim Schmieschuster in Trossau wohnten bis zur Vertreibung im Jahr 1946 folgende Bewohner:

Die Egerländer aus Netschetin erlebten wieder eine gesegnete Osterzeit, samt Volkssitten und Gottesdiensten. Den Beginn machten am Karfreitag die „Ratschnboum.“ Mit den “Krachmachern”, die mit der Egerland-Jugend am Wochenendseminar 12. – 15. 9. 1996 hergestellt wurden, startete die sechsköpfige Gruppe also nach 25. Jahren wieder den „Kreuzweg“ von Netschetin nach Plachtin. Also ein kleines Jubiläum, auch wenn zwei Jahre wegen Corona ausfielen.

Hermann Jakob schreibt über die Egerländermundart. Jeder Trossauer hat Egerländerisch gesprochen. Der Dialekt war überall verbreitet und nur ganz wenig von der städtischen Sprache aus Karlsbad beeinflusst. Im Umgang mit den Karlsbadern und den Gästen führte das zu sehr lustigen Begegnungen. Das ist aber eine weitere Geschichte.

Wer seine Mutter liebt, der steht auf festem Grund, und mag er irgendwo so fern auch sein. und mögen tausend Berge... du, es schlägt die Stunde, da sie dich ruft und führt zur Mutter heim.
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